standard­Steuer­ungen 

Für unsere Hardware-Plattformen haben wir modulare Softwarepakete für gängige Steuerungsaufgaben entwickelt, mit denen wir Ihnen maßgeschneiderte Produkte für Ihre Maschine anbieten können. Durch dieses modulare Konzept lässt sich unser Anspruch hochwertige Lösungen für komplexe Anforderungen in kurzer Zeit realisieren.

Pro­portional­ver­stärker

HCB-VCB

2 Achsen, 4 Magnete
universelle Software

HCB-VCM

2 Achsen, 4 Magnete
vereinfachte Parametrierung 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Proportionalverstärker steuert das Volumen und damit die Geschwindigkeit eines Stellgliedes. Die Sollwerte werden von Sollwertgebern, übergeordneten Steuerungen oder Sensoren eingelesen und auf proportionale Ströme zur Ansteuerung der Magneten von Ventilen abgebildet.

Die Standard-Hardware für diese Steuerung ist der Controller HCB, mit dem bis zu 4 Magneten angesteuert werden können. VCB ermöglicht dabei die Konfiguration von 4 unidirektionalen Ventilen (z.B. variable Drosseln, Hydromotoren, etc.), 2 unidirektionale und ein bidirektionales
Ventil (z.B. Pumpe, 4/3-Wege-Ventil, etc.) sowie 2 bidirektionale Ventile. Zur Sollwertvorgabe
stehen Analogeingänge für Geber, sowie Digitaleingänge für per Schalter abrufbare Festwerte zur Verfügung.

Der Nutzen der elektroproportionalen Verstellung ist das feinfühlige Ansteuern von Stellgliedern. Deren Nichtlinearitäten können durch Kennlinien kompensiert werden, Joysticks oder Fahrpedale werden ebenfalls mit Kennlinien überlagert, um die Feinfühligkeit der Steuerung zu erhöhen. Zielwerte werden über einstellbare Rampen erreicht, für unterschiedliche Zielwerte gibt es unterschiedliche Rampen.

Sollen mehr als 4 Magneten angesteuert werden, so kann die Steuerung Valve Control Basic auf andere Hardware-Plattformen portiert werden. Eine kundenspezifische Erweiterung wäre zum Beispiel die Mehrfachbelegung eines Joysticks, bei der mittels Schalter dem Kreuzknüppel andere Ausgänge zugeordnet werden.

Die Festlegung der Steuerungsfunktion erfolgt mittels Parametrierung.

Mögliche Anwendungen sind z.B. Baggerausleger, Austragsbänder, etc.

 

Ein- und Ausgänge

  • Digitaleingänge, parametrierbar als Freigabe, Richtungswahl, Festwerte, Parametersatzwahl oder Kennlinienumschaltung
  • Analogeingänge (0–10V/0–20mA) zur Sollwertvorgabe, mit parametrierbarer Kabelbrucherkennung
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung für Proportionalventile
  • Digitalausgänge zur Statusanzeige und Fehlerdiagnose

Volumen-, Druck-, Leistungs­regler

HCB-VPP

Regelung von 1 Achse mit 2 Magneten oder einer Tandem-Pumpe 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Volumen-, Druck-, Leistungsregler regelt je nach Parametrierung auf einen Volumen-, Druck-, oder Leistungssollwert der Hydraulik. Die Regelcharakteristik ist frei parametrierbar. Je nach Anwendung kann zudem zwischen verschiedenen Regelcharakteristiken umgeschaltet oder die Reglerverstärkung in Abhängigkeit von Größe und Vorzeichen der Regelabweichung dynamisch
angepasst werden. Sollwertsprünge können – um eine zu schnelle Reaktion der Hydraulik zu verhindern – durch frei einstellbare Rampen begrenzt werden. Ist die Steuerung als  Leistungsregler eingestellt, kann die Leistungsreserve des Antriebs aus Antriebsmoment und -drehzahl errechnet und berücksichtigt werden. Bei einem Dieselmotor wird zu diesem Zweck die Momentenkennlinie in tabellarischer Form parametriert und die Drehzahl gemessen. Alternativ besteht für Elektromotoren die Möglichkeit, die Antriebsleistung über Festwerte für Moment und Drehzahl zu parametrieren.

Die Standard Hardwareplattform für den VPP ist der Controller HCB. Der VPP unterstützt den Betrieb einer Tandempumpe. Wird er in eine Maschinensteuerung eingebunden, kann er leicht auf eine andere Völkel Hardwareplattform portiert werden.

Anwendung findet der Volumen-, Druck-, Leistungsregler zum Beispiel in Bugstrahlrudern und in der Leistungsregelung von Spritzpumpen und Förderschnecken.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingänge für Volumen-, Druck- und Leistungsregler-Freigaben, vorwärts/rückwärts,
  • Reglerumschaltungen, Festwerte
  • Frequenzeingang zur Erfassung der Dieseldrehzahl (Pickup oder Klemme W)
  • Analogeingänge zur Sollwertvorgabe Volumen, Druck und Leistung, sowie zur Erfassung der Druckistwerte pro Richtung
  • Proportionalausgänge zur Ansteuerung einer (Tandem-) Pumpe
  • Statusausgänge, parametrierbar zur Anzeige von Begrenzungen und Fehlern

 

Druck­be­gren­zer

HCB-DPL

2 Achsen mit 2 Magneten
Druckbegrenzung und Druckregler

Standardsteuerung HCB / HCE

Im Normalbetrieb wird der Grenzdruck analog eingestellt. Unterhalb des Grenzdrucks arbeitet der Druckbegrenzer als normaler Proportionalverstärker für hydraulische Achsen. Dementsprechend werden die vorgegebenen Sollwerte von Sollwertgebern, übergeordneten Steuerungen oder Sensoren eingelesen und auf proportionale Ströme zur Ansteuerung der Magneten von Pumpen abgebildet. Bei aktivierter Druckbegrenzung wird das Volumen und damit der Druck entsprechend dem eingestellten und berechneten Drucksollwert abgeregelt, wenn der Druckistwert den Drucksollwert übersteigt.

Der DPL kann auch als Druckregler betrieben werden. In dieser Betriebsart wird ein Grenzwert für das Volumen eingestellt und der Drucksollwert analog variiert. Unterhalb des Grenzvolumens arbeitet der DPL dann als Druckregler.

Die Standard Hardwareplattform für den Druckbegrenzer ist der Controller HCB. Es können 2 Pumpen bidirektional angesteuert werden. Soll der DPL in eine Maschinensteuerung eingebunden werden, kann er leicht auf eine andere Völkel Hardwareplattform portiert werden.

Besonderheit in der Betruiebsart als Druckregler ist, dass nur der Hochdruck A gemessen wird. Es wurde eine Regelstrategie implementiert, mit der es möglich ist, die Pumpe bei Gegendruck, der durch den Hydromotor erzeugt wird, durch Null in die Gegenrichtung zu regeln. Deshalb ist der Regler besonders geeignet für Winden in der Schifffahrt, bei denen das Seil auch bei DPL Dünung oder Strömungen immer auf Zug gehalten werden muss (Mooring-System). Durch einen  zusätzlichen Frequenzeingang für jede Achse ist es möglich, Drehzahlschwankungen der Antriebseinheit zu erfassen und zu kompensieren, um so den gewünschten Volumenstrom konstant zu halten. Soll die Pumpe sehr exakt durch Null gefahren werden können, der  Volumenstrom sehr exakt geregelt werden oder sehr exakt und schnell auch kleinen  Sollwertsprüngen folgen, kann der Pumpenschwenkwinkel erfasst und geregelt werden.

Im Normalbetrieb findet der DPL unter anderem Anwendung in Bohranlagen, bei denen zum Beispiel der Druck auf die Bohrkrone begrenzt werden soll. Als Druckregler wird er bei  Ankerwinden, zur Schiffsvertäuung (mooring control), etc. eingesetzt.


Ein- und Ausgänge

  • Digitaleingänge, je nach Anwendung parametrierbar als Freigabe für verschiedene Funktionen, Rampenwahl, Parametersatzumschaltung, Volumenfestwerte, Druckfestwerte, Richtungsumkehr, etc.
  • Frequenzeingänge zur Erfassung der Diesel-Istdrehzahl pro Achse
  • Analogeingänge für den analogen Volumen- und Drucksollwert sowie den Druckistwert pro Achse
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung für 2 Pumpen vorwärts/rückwärts
  • Statusausgänge „Begrenzung aktiv“

 

Posi­tions­regler

HCB-PCB

1 Achse mit 2 Magneten zur Zylinderpositionierung 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Positionsregler für einen Zylinder eignet sich für einfache Positionierungsaufgaben in der Hydraulik. Er beschleunigt einen Hydraulikzylinder in Richtung einer Zielposition und hält diese nach deren Erreichen innerhalb eines einstellbaren Zielfensters.

Die Standard Hardware für diese Steuerung ist der Controller HCA, mit dem 2 Magneten  angesteuert werden können. Die Steuerung PCB ermöglicht damit die Positionierung eines Zylinders mittels 4/3-Wege-Ventil. Es stehen die Betriebsarten „Analog“, in der auf einen variablen Sollwert und „Digital“, in der auf einstellbare Festwerte geregelt wird, zur Verfügung. Die Festlegung der Steuerungsfunktion erfolgt mittels Parametrierung.

Sollte die Einbindung des Positionsreglers in eine Maschinensteuerung erforderlich sein, ist die Portierung auf eine andere Völkel Hardware-Plattform leicht möglich. So können mehrere Positionsregler zum Beispiel eine Fahrzeugabstützung nivellieren oder mit anderen Steuerungsteilen interagieren.

Mögliche Anwendungen sind z.B. Höhenreglung einer Feldspritze, die Rückführung einer  Radlader-Schaufel in ihre Ausgangsposition (return to dig), etc.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingänge, parametrierbar zur Freigabe, zum manuellen Heben und Senken oder mit bis zu 4 Festwerten.
  • Analogeingänge für Positionssoll- und Positionsistwert (4–20mA oder 0–10V)
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung (Zylinder aus- und einfahren)
  • Statusausgang für Fehlermeldungen oder „In Position“

 

Zy­lin­der-Gleich­lauf­regler

HCB-CSC

2 Achsen mit 2 Magneten pro Steuerung
Gleichlauf von bis zu 20 Zylindern 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Zylinder Positions- und Gleichlaufregler regelt bis zu 20 Zylinder im  Geschwindigkeitsgleichlauf auf Position. Wie der Positionsregler PCB beschleunigt die Steuerung die Zylinder in Richtung einer Zielposition und hält diese nach deren Erreichen innerhalb eines einstellbaren Zielfensters.

Die Standard Hardware für diese Steuerung ist der Controller HCB, mit dem 4 Magneten (zwei 4/3-Wege-Ventile) angesteuert werden können. Soll die Steuerung CSC mehr als 2 Zylinder im Gleichlauf regeln, werden mehrere Steuerungen per CAN-Bus vernetzt. Es stehen die  Betriebsarten „Analog“, in der auf einen variablen Sollwert und „Digital“, in der auf einstellbare Festwerte geregelt wird, zur Verfügung. Die Positionen werden über einstellbare Rampen angefahren. Die maximale Geschwindigkeit, mit der in die Position gefahren wird, ist per Analogwert einstellbar.

Eine andere Methode, mehr als 2 Zylinder pro Steuerung im Gleichlauf zu positionieren, ist die  Portierung der Funktion auf eine andere Hardware-Plattform. Das gleiche gilt für die Interaktion der CSC-Software mit anderen Völkel Standard-Steuerungen oder das Einbinden der Funktionalität in eine Völkel-Maschinensteuerung.

Installation ist es möglich, die Zylinder mit unterschiedlichen Offsets zu einander verfahren zu lassen. Der Vorteil gegenüber der rein hydraulischen Regelung ist die Variabilität der  Ansteuerung.

Anwendung findet der Gleichlaufregler als Teil einer elektronischen Spurstange (Spezialsteuerung mit lenkwinkelabhängigem Offset), beim Anheben von Plattformen, im Materialvorschub mit kaskadierten Schiebern, etc.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingänge zur Modusumschaltung, für Festwerte, Handbetrieb. Parametrierbar als Freigabe für Positionsregelung mit fester Positionsdifferenz zwischen Zylinder 1 und 2, Freigabe Feinjustierung der Zielposition, etc.
  • Analogeingänge für Sollwerte Position und Geschwindigkeit, Geschwindigkeit im Handbetrieb, Feinjustierung der Zielposition, Istposition Zylinder 1 und 2
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung für 2 Zylinder
  • Statusausgänge, zur Anzeige von Ein-/Ausgabefehlern, Positionsfehlern, In Position, Begrenzung Ein/Aus aktiv
  • CAN-Schnittstelle zur Kommunikation zwischen den Achsen

Dreh­zahl­regler

HCB-MSC

1 Achse mit 1 Magnet zur Drehzahlregelung 
Sollwertvorgabe Analog- oder Frequenzeingang 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Drehzahlregler steuert oder regelt je nach Parametrierung die Drehzahl eines Hydromotors. Als Sollwertquelle kann ein Analogwert (von einer übergeordneten Steuerung) oder ein Frequenzsignal (Geschwindigkeit) dienen. Zwischen Soll- und Istdrehzahl ist ein Trimmfaktor
stufenlos einstellbar.

Die Standard Hardware für diese Steuerung ist der Controller HCA, mit dem 2 Magneten angesteuert werden können. Die Steuerung MSC ermöglicht die unidirektionale Ansteuerung einer Pumpe.

Ist es erforderlich, dass der Drehzahlregler mit einer anderen Funktion interagiert, ist es leicht möglich, die Funktion auf eine andere Hardware-Plattform zu portieren. Ein Beispiel ist die Synchronisation einer Winde mit einem Fahrantrieb für Off-Road Fahrzeug oder mit einer
Zylinderfunktion (Davit im Schiffsbau).

Anwendung findet der Drehzahlregler in der geschwindigkeitsabhängigen Streugut-Ausbringung (Futter-, Düngerstreuer und Winterdienst), bei der Synchronisierung von Förderbandantrieben, etc.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingang zur Freigabe, Umschaltung Handbetrieb
  • Frequenzeingänge für die Soll- und Istdrehzahl des Hydromotors
  • Analogeingang für den Trimmfaktor oder die Sollwertvorgabe im Handbetrieb
  • Proportionalausgang mit Stromrückmessung für ein Proportionalventil
  • Statusausgänge zur Fehlerdiagnose

Dreh­zahl­regler

mit Kompen­sation der Diesel­dreh­zahl

HCB-MEC

1 Achse mit 1 Magnet zur unidirektionalen Drehzahlregelung mit einer Pumpe 
Dieseldrehzahlkompensation 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Drehzahlregler mit Dieseldrehzahl-Kompensation ist eine Weiterentwicklung des einfachen Drehzahlreglers und für eine hochkonstante Hydromotor-Drehzahl bei einer stark schwankenden Antriebsmotor-Drehzahl entwickelt. Die Kompensation der  Störgröße Dieseldrehzahl greift vor dem Drehzahlregler, so dass dieser entlastet wird. Die Solldrehzahl des Hydromotors wird analog (z.B. mittels Sollwertgeber oder übergeordneter Steuerung) oder digital per Festwert vorgegeben.

Die Standard Hardware für diese Steuerung ist der Controller HCB. Sie steuert eine Pumpe unidirektional an. Der Dieselmotor kann per CAN-Bus (SAE J1939), Klemme W oder magnetischem Pickup angeschlossen werden. Findet dessen Anbindung per CAN-Bus statt, so können auch Fehler des Dieselmotors über einen Schaltausgang angezeigt werden. Soll der MEC in eine Maschinensteuerung eingebunden werden, kann er leicht auf eine andere Völkel Hardwareplattform portiert werden.

Anwendung findet der MEC in auf Maschinen, bei denen eine hochkonstante Regelung der Hydromotor-Drehzahl erforderlich ist. Das sind zum Beispiel Unterdruck-Turbinen bei Kehrmaschinen. Eine schwankende Gebläsedrehzahl hätte ein sägendes Geräusch zur Folge, dass in Städten nicht akzeptiert würde. Außerdem ist der Wirkungsgrad des Gebläses bei der Nenndrehzahl am besten. Eine andere Anwendung sind Strom-Generatoren auf LKW-Basis (Feuerwehr, THW, etc.), bei denen eine schwankende Generator-Drehzahl eine schwankende Frequenz zur Folge hätte.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Schalteingänge zur Freigabe, Parametersatzumschaltung und für Festwerte
  • Frequenzeingänge für die Istwerte Dieseldrehzahl und Hydromotor
  • Analogeingang für die Sollwertvorgabe des Hydromotors
  • Proportionalausgang mit Stromrückmessung für die Hydropumpe
  • Statusausgänge zum Fehlermanagement
  • Spannungsausgang zur Anzeige der Hydromotor-Drehzahl
  • Frequenzausgang zur Anzeige der Hydromotor-Drehzahl
  • CAN-Schnittstelle zur alternativen Drehzahlerfassung des Dieselmotors via SAE J1939

 

Grenz­last­regler

HCB-DAS

Grenzlastregler für Dieselmotoren aller Art 

Standardsteuerung HCB / HCE

Der Grenzlastregler ist eine flexible Lösung zum Schutz des Dieselmotors gegen Überlastung. Dabei kann das gesamte Reglerverhalten auf die Maschine angepasst werden.

Mittels der Grenzlastregelung kann eine Maschine schlanker entwickelt und effektiver genutzt werden. Grenzlastregler in Baggern tragen außerdem effizient zur Schwingungsunterdrückung des Antriebsstrangs bei. Die Standard Hardwareplattform für den VPP ist der Controller HCB. Die Drehzahl des Dieselmotors wird über die Steuerung mittels CAN-Bus (SAE J1939 Protokoll) variabel eingestellt. Der Regler liest die Istdrehzahl des Dieselmotors über CAN-Bus, Klemme W oder magnetischen Pick-up ein, bewertet die Drückung und begrenzt – entsprechend dessen Auslastung – die Hydraulikpumpe direkt über den  Proportionalausgang.

Dieser Grenzlastregler ist speziell für Bagger-Anwendungen entwickelt, bei denen es einer sehr hohen Dynamik im  Regelverhalten bedarf. Grenzlastregler im Allgemeinen sind integrativer Bestandteil vieler Völkel Steuerungen: Sie sind zum Beispiel Bestandteil jeder Fahrsteuerung aber auch vieler Maschinensteuerungen, bei denen zum Teil die Leistungsaufnahme pro Stellglied und Arbeitssituation priorisiert wird. Im Vergleich zu solchen integrierten Grenzlastreglern ist der DAS  hochdynamisch.

 

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingänge zur Umschaltung zwischen Arbeits-, Automotive- und Economy-Modus, zur Leerlaufabsenkung, für Temperaturschalter und zur Freigabe für Lernfunktionen
  • CAN-Schnittstelle SAE J1939
  • Frequenzeingänge spezialisiert auf Klemme W und einen magnetischen Pickup
  • Analogeingänge zur Sollwertvorgabe
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung zur Ansteuerung von 2 Pumpen
  • Alarmausgang
  • PWM- und Analogausgang Solldrehzahl

Fahr­steuer­ungen

HCB-DCB

Einfache Steuerung für grundlegende Fahrfunktionen

Verschiedene Modi und Parametersätze

Fahren in Abhängigkeit von der Dieseldrehzahl, Ansteuern von Verstellpumpe und -motor

Grenzlastregelung

HCB-DCE

Wie HCB-DCB 
+ Geschwindigkeits-, Bremsdruck-, Konstantdruckregler.
+ Überdrehzahlregler, Eco-Betriebsarten

HCB-DCT

Wie HCE-DCE 
+ Antischlupfregelung für 4 Räder beim Beschleunigen und Verzögern 
+ Koppelbetrieb mehrer Fahrzeuge

HCB-CCB

Einfache Raupensteuerung für grundlegende Fahrfunktionen mit verschiedenen Modi

Fahren in Abhängigkeit von der Dieseldrehzahl, Ansteuern von 2 Verstellpumpen

Grenzlastregelung

HCB-CCP

Wie HCE-CCB
+ Geschwindigkeits-, Bremsdruck-, Konstantdruckregler.
+ Überdrehzahlregler, Eco-Betriebsarten, Vorbereitung  zur Lenkung via GNSS

Standardsteuerung HCB / HCE

Völkel Fahrsteuerungen bieten für Fahrantriebe im geschlossenen und offenen Kreis sechs Ausbaustufen als Standard. Die kleinste Ausbaustufe lässt einen großen mechanischen Anteil zu, wie Dieselmotor-Verstellung per Bowdenzug oder hydraulische Grenzlastregelung. 

Die größeren Steuerungen dagegen sind konsequent daraufhin entwickelt, hydraulische Komponenten so weit wie möglich zu reduzieren und gleichzeitig per Software erweiterte Funktionen zur Verfügung zu stellen. 

Mögliche erweiterte Funktionen:

  • Betriebsmodi „Arbeit“ (feste Dieseldrehzahl) und„Transport“ (variable Dieseldrehzahl) mit mehreren Parametersätzen und Begrenzungssätzen pro Modus 
  • Auf unterschiedliche Bedingungen einstellbare Beschleunigungs-, Reduzier- und Bremsrampen 
  • Dynamische Anpassung der Fahrrampen an das Fahrverhalten 
  • Einstellbare Fahrkurven (Verstellbeginn, Verstellende, Krümmung) 
  • Parametrierbare Anzahl von Pumpen und/oder Motoren (geschlossener Kreis) oder Proportionalventile (offener Kreis) 
  • Inchen: Reduzieren der Fahrgeschwindigkeit bei hoher Dieseldrehzahl 
  • Schleichgang: Begrenzung der maximalen Fahrgeschwindigkeit zum feinfühligeren Fahren 
  • Diesel(bedarfs)management zum Betreiben der Maschine im optimalen Arbeitspunkt und zur Reduzierung des Verbrauchs. Ansteuerung des Dieselmotors via CAN-Bus (SAE J1939) 
  • Geschwindigkeitsregler 
  • Traktionsregler 
  • Konstantdruckregler zur Zugkrafterhaltung am Hang 
  • Bremsdruckregelung in Abhängigkeit vom Motorschluckvolumen 
  • Grenzlastregelung 
  • Schutz des Dieselmotors vor Überdrehzahl 
  • Autopilot bei Raupen 
  • Kommunikation mit Displays und/oder übergeordneten Steuerungen via CAN-Bus (Sollwertvorgabe, Istwertanzeige, Diagnose, etc.) 
  • Weitere Funktionen sind programmierbar 

Lenk­steuerung

HCB-SC3

Lenksteuerung zur Allrad-, Hilfs- und Nachlauflenkung

Standardsteuerung HCB / HCE

Die Lenksteuerung stellt ein universelles Lenksystem für eine Achse mit zwei Rädern zur Verfügung. Über CANBus können mehrere Steuerungen miteinander kommunizieren, so dass bis zu 4 Achsen gelenkt werden können. 

Die Lenksollwert-Vorgabe kann über inkrementelle Drehgeber (elektronisches Lenkrad), absolute Drehgeber (Sollwert aus Vorderachse oder Deichsel), per Joystick oder über Digitaleingänge erfolgen.

 

Mögliche erweiterte Funktionen 

  • Lenken mit dem Ackermann-Algorithmus, bei dem alle Räder tangential um einen Kreismittelpunkt positioniert werden
  • Hundegang, bei dem alle Räder parallel verstellt werden, um das Fahrzeug seitwärts zu versetzen
  • Spurfolgefunktionen, bei dem alle Räder zum Boden schonenden Fahren die gleiche Spur benutzen
  • Geschwindigkeitsabhängiges Begrenzen des Lenkwinkels
  • Umschaltbares Lenken: Nur Vorderachse oder nur Hinterachse

Ein- und Ausgänge 

  • Digitaleingänge, parametrierbar als Freigabe, Ackermann-Algorithmus, Hundegang, Spurfolge, Geradeauslauf, Fahrtrichtungsumkehr
  • Frequenzeingang für die Fahrgeschwindigkeit (alternativ über CAN-Bus)
  • Frequenzeingänge, die als Drehgeber für ein Lenkrad (mit Drehgeberausgang) ausgewertet werden
  • Analoge Eingänge für Soll-Lenkwinkel, Ist-Lenkwinkel links, Ist-Lenkwinkel rechts
  • Proportionalausgänge mit Stromrückmessung zur Ansteuerung der Lenkzylinder
  • Statusausgänge, alternativ nutzbar zur Anzeige von Fehler, Endanschlag links oder rechts, Geradeausstellung

 

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