Montagezug

Der Montagezug ist ein Schienenfahrzeug, das zum Auf- / Umbau von Oberleitungen eingesetzt wird. Er besteht aus zwei Bühnenfahrzeugen und einem Kabeltrommelfahrzeug. Alle Fahrzeuge sind einzeln oder als Zug gekoppelt vorwärts und rückwärts fahrbar. Die Fahrsteuerung kontrolliert und koordiniert alle drei Fahrzeuge.

  •  Die Traktion aller 18 Räder wird beim Beschleunigen und beim Bremsen (ABS-Prinzip) einzeln geregelt. Die 6 Hydropumpen werden im Regelbetrieb nachgeführt, um eine Geschwindigkeitsänderung zu vermeiden.
  • Zum Schutz der Hydromotoren wird die Drehzahl auf ein Maximum begrenzt.
  • Der Bremsregler sorgt in allen Fahrsituationen für einen kontinuierlichen Bremsvorgang. Im Koppelbetrieb wird dadurch ein zu hohes "Schieben" oder "Ziehen" verhindert.
  • Im Koppelbetrieb wird die Antriebsleistung aller Fahrzeuge genutzt.
  • Der Konstantdruckregler regelt die Hydromotoren, wenn ein eingestellter Beschleunigungsdruck überschritten wird. Dadurch bleibt die Zugkraft des Fahrzeugs erhalten.
  • Die Momentbegrenzung am Nebenantrieb bewirkt, dass der Dieselmotor z.B. durch eine zu große Hydropumpe am Nebenantrieb nicht überfordert wird.
  • Die Betriebsart ARBEITEN mit den Optionen "Tempomat" und "Geschwindigkeitsregler" entlastet den Fahrer. Er kann das Fahrzeug per Joystick vorwärts wie rückwärts, gekoppelt oder einzeln steuern. Im Koppelbetrieb kann das Fahrzeug von 6 verschiedenen Arbeitsplätzen verfahren werden.
  • Im Transportbetrieb erfolgt die Hydrostatverstellung automotiv per Dieseldrehzahl.
  • Die maximal zulässige Geschwindigkeit ist wählbar.

Elektronik

  • 3 HCX-Controller pro Fahrzeug
  • kundenspezifische Software